Meine liebsten Familienfotos 2017 als euer Familienfotograf

Das alte Jahr 2017 ist vorüber, das neue Jahr - 2018 - liegt noch völlig neu und unverbraucht vor uns. 

In 2017 durfte ich wieder viele tolle Familien kennenlernen. Ich danke allen für euer Vertrauen, mich in eure Familie aufzunehmen, sodass ich EUER Familienleben mit all ihren Facetten, ihren Ritualen, ihren Eigenheiten fotografisch dokumentieren konnte! Danke! 

Im folgenden seht ihr meine Lieblingsmomente aus 2017 als Best of (mit Ton).

 

Auch dieses Jahr habe ich wieder festgestellt, dass es immer wieder Fotos gibt, die einen besonders berühren, die besonders stimmig sind. Für 2017 habe ich mir bereits Ende des letzten Jahres vorgenommen meine 12 besten Fotos zu selektieren und mir bewusst zu machen, wie schwer es doch ist, ein gutes Foto zu bekommen.  Für mich, und auch für euch, habe ich mich also an diese Herausforderung gewagt. Doch wie wählt man diese Bilder aus? Nach welchen Gesichts-punkten? Nach welchen Kriterien?

Sicherlich ist den Fotografen unter euch dieses Zitat bestens bekannt:

Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.
— Ansel Adams

Doch was macht denn ein gutes Foto aus? Im vergangenen Jahr habe ich diese Frage immer wieder mit lieben Fotografinnenkollegen, bei Workshops und auch mit völlig fotografiefremden Menschen beleuchten dürfen. Immer wieder stellte sich heraus, dass drei Komponenten extrem wichtig sind: 

Komposition  - Moment - Licht

Komposition

A good photograph is knowing where to stand.
— Ansel Adams

Das Element der Komposition ist wohl das Herausforderndste, der drei Elemente, die zu einem guten Bild gehören. Wir müssen uns während des Fotografierens entscheiden, von wo aus wir dieses Foto nun machen werden. Für mich ist die Perspektive unerlässlich, um ein für mich gutes Bild zu erhalten. Während meiner dokumentarischen Familienreportagen fotografiere ich ausschließlich mit einem 35 mm-Objektiv. Geh ich damit nah ran, oder weiter weg, welche Personen schließe ich in das Bild ein... Es gibt viele Möglichkeiten, und es ist eine Sache von Trial und Error, was funktioniert und was nicht. 

Moment

The more pictures you see, the better you are as a photographer!
— Robert Mapplethorpe

Das Zitat beschreibt es sehr gut. Momente zu sehen, wahrzunehmen, ist das Größte in der dokumentarischen Familienfotografie. Für mich ist es unheimlich schwer, keine Kamera dabei zu haben, wenn ich einen Moment sehe und diesen nicht fotografieren kann. Geduld und Beobachten - das sind für mich die beiden essentiellen Dinge, wenn es um Momente geht. 

 

Licht

Fotografie ist wie Schreiben mit Licht.
— Almut Adler

Zu sehen woher das Licht kommt, wie es die Atmosphäre, die Stimmung des Bildes verändert, gehört ebenfalls als Bestandteil zu einem wirklich guten Bild dazu.  "Mit Licht malen," so beschreibt Wikipedia die Fotografie. Dieses Element des "Licht sehens" ist als Fotograf unabdingbar und somit das Sahnehäubchen von einem gelungen Bild. 

 

Das (vielleicht) Wichtigste....

Bei all diesen Punkten ist noch ein weiterer unerlässlich, nämlich dass mich (und andere Menschen) das Bild innerlich anspricht. Wenn mein Bild Menschen inspiriert, die die abgebildete Person gar nicht kennen, sie das Bild anschauen und eine Reaktion erfolgt, dann, ja dann, ist es für mich ein gelungenes Bild. Für mich ist es wichtig, dass mein Foto einen Menschen im Herzen, in der Seele berührt. Das Technische ist wichtig, keine Frage.... dennoch ist das Emotionale für mich immernoch (vielleicht) das Wichtigste. 

 

Meine 12 liebsten Familienfotos aus 2017  

Ansel Adams sprach in seinem Zitat nur von 12 (!) guten Fotos... Welches sind denn nun meine 12 besten Familienfotos aus dem vergangenen Jahr? Oben habt ihr bereits eine große Zusammenstellung an Bildern aus 2017 gesehen. Im folgenden habe ich noch meine 12 Lieblingsbilder ausgewählt...