Es gibt Momente im Leben, die kann man nicht in Worte fassen... nur fühlen.
— Damaris Wieser

Eine Geburtsreportage? Ist das was für mich?


Das fragte sich auch diese Mama, deren ERfahrungsbericht mich tief berührt hat...

Viele stehen der Geburtsfotografie an sich skeptisch gegenüber - leider. Wer könnte also besser darüber erzählen als die Eltern selbst, die ich begleiten durfte? Also habe ich sie nach ihren Erfahrungen mit mir gefragt. Ich bin immernoch tief berührt über die Worte, welche die liebe Mama über mich und das Endergebnis, die Geburtsreportage, gefunden hat:

Schon während meiner ersten Schwangerschaft hatte ich mit einer Geburtsreportage und der Geburtsfotografie geliebäugelt, kannte aber leider niemanden, der sowohl die Bilder machen konnte, die ich mir wünschte UND mit dem ich mir gleichzeitig vorstellen konnte, so intime bzw. private Momente im Kreißsaal zu teilen. 

Dann trafen wir Julia und hatten sie bei der Taufe unseres (nunmehr großen) Sohnes dabei. Ich war beeindruckt von ihrer zurückhaltenden und unaufgeregten Art; anders als alle anderen Fotografen, die wir kannten, setzte sie sich nicht mit einem riesen Equipment in Szene und hielt sich so dezent im Hintergrund, dass ich mich während der Taufe mal fragte, ob sie überhaupt noch da war (die Momente, die sie wunderschön eingefangen hat, sind jedoch eindeutiger Beweis dafür, dass sie's war). 

Nun stand die Geburt unseres zweiten Kindes an und es war klar: Wenn jemand mit in die Klinik kommt, dann Julia. 

Ich kann nicht verneinen, dass ich mich bis zuletzt gefragt hab, ob das die richtige Entscheidung war und mir's nicht vielleicht doch unangenehm sein würde, eine dritte Person dabei zu haben, die noch dazu Bilder aufnimmt - aber dann kam der entscheidende Kommentar meiner Freundin, dass das ja wohl kaum schlimmer sein kann, als von ebenso "unvertrauten" Hebammen und Ärzten in regelmäßigen Abständen untersucht zu werden, um den Fortschritt der Geburt zu evaluieren. 

Kurz und gut: wie bei der Taufe war Julia mit ihrer (noch dazu lautlosen) Kamera quasi unsichtbar für mich und wenn ich sie doch für einen Moment wahrnahm, empfand ich ihre Anwesenheit als sehr angenehm. 

Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich im Nachhinein bin, dass sie dabei war und die Geburt unseres Sohnes festgehalten hat. Sein Name Neo bedeutet "Geschenk" - und so wie er für uns ohnehin schon ein riesen Geschenk ist, hat Julia mit ihren Bildern noch ein Geschenk obendrauf gesetzt. 

Danke, Julia!! xx

 

Geburtsfotos aus der Geburtsreportage in Freiburg: